Hochdruck-Druckguss
Hochdruck-Druckguss wird bei der Herstellung von Produkten aus Aluminium- oder Zinklegierungen zu sehr günstigen Produktpreisen eingesetzt.
Vorteile
- Ausgezeichnete Maßgenauigkeit
- Geeignet für kleine und komplexe dünnwändige Teile
- Konsistente Produktqualität
- Niedrige Kosten pro Einheit im Vergleich zum Kokillen- oder Sandguss
- Hohes Produktionstempo
Hochdruck-Druckguss ist ein hochmodernes Fertigungsverfahren, das sich durch seine Effizienz und Wirtschaftlichkeit auszeichnet. Bei diesem Verfahren wird geschmolzenes Metall unter hohem Druck in eine präzise gefertigte Form injiziert, wodurch eine hervorragende Maßgenauigkeit erreicht wird. Diese Methode ist besonders geeignet für die Produktion von kleinen, komplexen und dünnwändigen Bauteilen, was sie ideal für Branchen wie Automobil-, Elektro- und Maschinenbau macht.
Ein weiterer Vorteil des Hochdruck-Druckgusses ist die konsistente Produktqualität. Durch den automatisierten Prozess werden Abweichungen minimiert, was zu einer hohen Wiederholgenauigkeit führt. Zudem sind die Kosten pro Einheit im Vergleich zu traditionellen Gießverfahren wie Kokillen- oder Sandguss deutlich niedriger, was für Unternehmen eine attraktive Option darstellt.
Das hohe Produktionstempo ermöglicht es, große Stückzahlen in kurzer Zeit zu fertigen, wodurch die Effizienz in der Produktion weiter gesteigert wird. Insgesamt ist Hochdruck-Druckguss eine intelligente Wahl für moderne Fertigungsprozesse.
Mögliche Legierungen
- Aluminiumlegierungen
- Zinklegierungen (z. B. Zamak)
- Magnesiumlegierungen
Technische Daten
- Die in der Regel genutzte Gusstoleranztabelle für lineare Maße ist CT6 gemäß ISO 8062 (Wanddicke CT7)
- Das Gewicht hängt von der Legierung ab: 30 g bis zu ca. 10 kg (je nach Form)
- Gussoberflächenrauheit: ± Ra 6.3 μm
- Maximale Maße: 650 mm
- Mindestgusswanddicke für Aluminium: 2,5 mm, maximal bis 8-10 mm. Die Wanddicke sollte so einheitlich wie möglich sein. Es sollten keine Materialansammlungen bestehen. Die Stärke kässt sich mit verstärkten Rippen erreichen.
- Die für die Funktion erforderlichen geometrischen Toleranzen sollten in der Zeichnung spezifiziert werden. Die minimale Entformungsschräge hängt von der Höhe der Wand oder Rippe ab. Je höher diese ist, desto kleiner ist die erforderliche minimale Entformungsschräge. Mindestschräge ab 0.5 °
Endbearbeitungsoptionen
- Technisch anodisierend, allerdings nicht dekorativ (verfärbt sich zu einem marmorierten Mattschwarz)
- Schleifen und Politur
- Strahlung
- Vibra-Politur
- Primer, Neuanstrich und Pulverbeschichtung